Leben auf den Philippinen mit 1.000 Euro im Monat – geht das wirklich?
- SeaviewTeam

- 31. Aug. 2025
- 3 Min. Lesezeit
In meinem letzten Blog-Artikel, in dem es um die Neuregelung des SRRV-Visums zum 01.09.2025 ging, gab es einige Kommentare: „Mit 1.000 Euro kommt man auf den Philippinen niemals aus!“
Ich hatte geschrieben, dass man mit 1.000 - 1.500 Euro gut auf den Philippinen leben kann. Natürlich ist das eine sehr pauschale Aussage und nicht auf jeden übertragbar. Wer ein Auto unterhalten möchte, regelmäßig Tenderloin-Steak oder Lammkoteletts essen und abends eine Flasche Wein öffnen will, der wird natürlich mehr Geld brauchen. Aber nicht jeder hat oder möchte diesen Lebensstil.
Zum Vergleich: In Deutschland liegt das Bürgergeld-Budget bei 563 Euro. Damit muss man hierzulande auskommen, und das ist wahrlich kein luxuriöses Leben. In diesem Artikel möchte ich zeigen, dass man auf den Philippinen, speziell im Tablas Seaview Homestay, mit 1.000 Euro im Monat ein sehr ordentliches Leben führen kann. Und zwar nicht theoretisch, sondern basierend auf den tatsächlichen Ausgaben von Menschen, die hier leben.
Wohnen im Paradies, Tablas Seaview Homestay
Im Tablas Seaview kannst du eine vollmöblierte Wohnung mit Balkon und Meerblick oder direkt am Pool mieten, inklusive Küche, Kochgeschirr, Fernseher und Internet. Die Miete liegt bei 21.000 Peso, dazu kommen 3.000 Peso Nebenkosten. Darin enthalten ist bereits die Nutzung des Fitnessstudios, sodass du dir teure Mitgliedsbeiträge sparst. Ein- bis zweimal pro Woche trifft sich die Community außerdem zum Yoga.
Die Stromkosten hängen stark davon ab, wie oft man die Klimaanlage nutzt. Viele kommen mit gelegentlicher Nutzung und Ventilator sehr gut aus, das bedeutet etwa 1.200 Peso im Monat.
Gesundheit und Visa
Ich selbst bin Mitte 40 und habe eine Expat-Krankenversicherung mit 2-Bettzimmer, Chefarztbehandlung und kleiner Selbstbeteiligung. Auf Wunsch kann ich mich sogar in Deutschland behandeln lassen und mich dort drei Monate im Jahr aufhalten. Das kostet mich weniger als 100 Euro im Monat.
Ein teures Langzeitvisum ist übrigens nicht zwingend notwendig. Das Touristenvisum kann bis zu drei Jahre verlängert werden, bevor man einmal kurz ausreisen muss, danach beginnt die Frist von vorn. Über unsere Kontakte in Manila kümmert sich ein Agent um die Verlängerung. Umgelegt auf den Monat kostet das etwa 3.000 Peso.
Essen und Trinken
Langzeitmieter im Tablas Seaview Resto erhalten 10 % Rabatt. Gehst du hier jeden Abend essen, zahlst du für ein Gericht (z. B. Currywurst mit Pommes, Filipino Curry oder Burger mit hausgemachten Pommes) rund 350 Peso, dazu ein halbes Liter Draftbeer für 120 Peso. Das ergibt im Monat 12.690 Peso.
Jeden Sonntag gibt es frisch gebackenen Kuchen mit Cappuccino aus unserer italienischen Kaffeemaschine für 1.170 Peso im Monat. Zusätzlich rechnen wir 6.600 Peso für Frühstück, Snacks und Getränke, die du dir selbst zubereitest.
Freizeit, Wellness und Mobilität
Einmal pro Woche gönnen wir uns den Besuch im Tablas Seaview Spa mit Sauna und Massage. Kostenpunkt: 1.000 Peso pro Besuch, also 4.000 Peso im Monat.
Ein Roller muss nicht gekauft werden, du kannst ihn langfristig mieten. Die Kosten liegen bei 6.000 Peso im Monat, Benzin kostet derzeit 65 Peso pro Liter. Mit 10 Litern fährst du etwa 500 km, also rund 650 Peso im Monat.
Weitere Ausgaben
Kleidung ist hier günstig: Shorts, Flipflops und T-Shirts reichen. Rechnen wir 3.000 Peso im Monat.
Der Friseur kostet 60 Peso. Mit Trinkgeld komme ich bei zwei Besuchen im Monat auf 200 Peso.
Wäsche-Service jede Woche (Waschen, Trocknen, Falten): 1.170 Peso im Monat.
Kategorie | Betrag (PHP) |
Wohnen & Nebenkosten | 25.200 |
Versicherung & Visa | 9.400 |
Essen & Trinken | 20.460 |
Freizeit & Wellness | 4.000 |
Mobilität | 6.650 |
Sonstiges | 4.370 |
Gesamt | 70.080 PHP |
Peso / Euro zur Zeit 66 / 1 | 1.060 EURO |
Fazit
Mit 1.000 – 1.100 Euro im Monat lässt es sich im Tablas Seaview Homestay sehr komfortabel leben, mit Meerblick, Fitnessstudio, Pool, Restaurantbesuchen, Roller und sogar wöchentlichem Spa.
Wer sparsamer lebt (mehr selbst kocht, Roller nur nach Bedarf mietet, seltener ins Restaurant geht), kann auch deutlich unter 1.000 Euro im Monat bleiben. Das Leben hier gleicht einem gehobenen All-Inclusive-Urlaub – aber dauerhaft und für viele günstiger als das Leben in Deutschland.
Gleichzeitig sollte man nicht vergessen: Es ist immer sinnvoll, mit einem zusätzlichen finanziellen Polster auszuwandern. Unerwartete Ausgaben etwa für medizinische Behandlungen, Reisen oder persönliche Wünsche können jederzeit auftreten. Mit einem Sicherheitspuffer lebt es sich deutlich entspannter, und man kann das Leben im Paradies wirklich genießen.


























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